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Grandidier, Alfred

20. Dezember 1836 - 13. September 1921, geb. in Paris

war ein französischer Naturforscher und Weltreisender. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Grandid.“.

Über seine Jugend und Ausbildung liegen mir keine Informationen vor. Er stammte auf jeden Fall aus einer wohlhabenden Familie und unternahm von 1859 - 1860 eine ausgedehnte Weltreise.
Auf dieser Reise war Südamerika (Anden, Peru, Bolivien, Argentinien und Brasilien) einer der wichtigsten Aufenthalte, und zahlreiche Arten wurden gesammelt, die später von seinem Bruder Ernest analysiert wurden.

Später ging Ernest nach China, Alfred GRANDIDIER reiste nach Ostindien und Sri Lanka. Der Besuch Tibets mußte wegen Krankheit abgesagt werden. Der nächste Aufenthalt war Sansibar, zum einen konnte er sich in dem warmen Klima von seiner Krankheit erholen, zum anderen konnte er dort seine zahlreichen Aufsammlungen bearbeiten und ordnen.

Über La Reunion gelangte er 1865 das erstemal nach Madagaskar. Dieses Land faszinierte ihn von Anfang an, und durchquerte es mehrmals, genauso reiste er die Küste entlang.
Neben zahlreichen botanischen Aufsammlung sollte hier auch noch die Entdeckung von Überresten des Elefantenvogels (Aepyornis maximus) erwähnt werden, ein straußenähnlicher Vogel von 3m Höhe.

GRANDIDIER's Reisen haben massgeblich mit dazugeführt, dass Madagaskar 1885 bei der internationalen Kongo Konferenz Frankreich als Interessensgebiet zugesprochen wurde, und 1896 errichtete man nach Absetzung der letzten Herrscherin Ranavalona III. ein französisches Protektorat.