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  • W.O.K. 2017

findet vom 8. - 12. November 2017 im Guayaquil Convention Center statt

Im Jahr 2012 fand hier die 4. Andean Orchid Conference statt, hier einige Bilder, um einen Vorgeschmack zu bekommen, was einen erwarten könnte

 

zur Homepage der 22. Weltorchideenkonferenz oben auf das Logo klicken oder hier.

Ekuador ist mit über 4.000 verschiedenen Arten in allen vorstellbaren Klimazonen das wahrscheinlich orchideenreichste Land der Welt.

Auch die Tierwelt ist mit Ihrer einzigartigen Vielfalt jederzeit einen Besuch wert.


 

Ekuador liegt im Nordwesten Südamerikas, ziemlich genau an dem Äquator, der auch dem Land den Namen gab. Im Westen liegt der Pazifische Ozean, im Norden grenzt es an Kolumbien, im Osten und Westen Peru. Mit ca. 283.561 km² ist es etwa so groß wie die Bundesrepublik, wird aber nur von ca. 15.000.000 Menschen bewohnt.
Die Hauptstadt ist Quito und liegt auf 2850m Höhe, die größte Stadt ist die Hafenstadt Guayaquil. Die Galapagos Inseln liegen ca. 1000km vor der Westküste im Pazifischen Ozean.

GEOGRAPHIE

Alexander von HUMBOLDT bemerkte schon vor 200 Jahren, das die einzige Konstante in der Geographie Ekuadors die Vielfalt ist. So sind in Ekuador alle Klimazonen zu finden.

Das Land wird in 4 geografische Zonen unterteilt:

Der Küstenbereich (Costa)

Costa wird der westliche Küstenbereich genannt. Er ist ca. 80.000 km2 groß, und beherbergt ca. die Hälfte der Bevölkerung. Die Costa besteht aus fruchtbaren Schwemmebenen und welligen Hügellandschaften, in Nord-Süd Richtung ca. 500km lang, und in Ost-West Richtung ca. 200km breit. Der größte Fluß ist der ca. 60km lange Guayas, seine Zuflüsse heissen Babahyo und Daule. Sie bilden mit 36.000km2 das größte Wassereinzugssystem der amerikanischen Pazifikküste.

Das Küstengebirge besteht aus den Cordillera Costanera, das in Guayas in die Cordillera Chongon-Colonche übergeht.

Klimatisch lässt sich das Küstengebiet in 2 verschiedene Gebiete unterteilen: der tropisch-feuchte Norden und der semiaride Süden. Die Ursache ist in dem Humboldtstrom zu finden, der kurz vor dem Äquator seine Richtung nach Westen in den Pazifik ändert.

Die Andenregion (Sierra)

Die Gebirgsregion nennt sich Sierra ist über 80.000km2 groß. In ihr leben heute ca. 40% der Bevölkerung. Die Sierra unterteilt sich in die Cordillera Occidental und die Cordillera Central. Das dazwischen liegende Hochtal wird Altiplano genannt.
Obwohl die Cordillera Occidental im Durchschnitt niedriger ist, befindet sich hier der höchste Berg Ekuadors, der Chimborazo (6310m). Der höchste Berg der Cordillera Cenentral ist der Cotopaxi (5900m).
In beiden Cordilleren gibt es auch heute noch zahlreiche tätige Vulkane.
Zwischen beiden Gebirgszügen liegt das Hochtal in ca.2000-3200m Höhe. Es ist ca. 500km lang und 30km breit. Die zahlreichen Ortschaften sind meist nach den Flüssen benannt.

Das Amazonas Tiefland (Oriente)

Im Osten, direkt an die Osthänge der Anden angrenzend befinden sich die Regenwälder des Amazonasbecken. Das 100.000km2 große Becken ist nur dünn besiedelt und zum großen Teil unerforscht und nur schwer zugänglich.
Es wird von zahlreichen Flüssen durchzogen, die alle im Amazonas münden. Das Klima ist tropisch warm und feucht.

Die Galapagos Inseln

Ca. 1000km westlich von der Küste befindet sich das einzigartige Gebiet der Galapagos Inseln. Sie sind geografisch sehr jung und vulkanischem Ursprungs. Dadurch hatten sie nie Kontakt zum Festland und beherbergen eine einzigartige Flora und Fauna. Die Inseln sind über 320km Länge verteilt und ca. 8000km2 groß, die Hauptinsel heißt Isabela und ist ca. 4000km2 groß. Die höchste Erhebung auf den Galapagos Inseln ist der Vulkan Wolf (1700m).

Ekuador ist immer noch ein Land, in dem Tradition auf Moderne trifft. Überraschungen gibt es auf jeder Reise.